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Die bewegenden Bilder über die sächsischen Flutkatastrophe haben uns sehr nachdenklich gemacht. Wir sehen uns gleichzeitig in die Pflicht genommen zu helfen. In bescheidenem Maße möchten die Schachfreunde bei den Chess Classic in Mainz ihren Beitrag leisten, um die betroffenen Schachspieler und Kollegen in Sachsen zu unterstützen und rufen zu einer Spendenaktion auf. Die Schachfreunde in den nicht betroffenen Regionen in ganz Deutschland und über die nationalen Grenzen hinaus werden zu spenden gebetenauf das Konto bei der Taunus Sparkasse Bad Homburg Für die Entscheidung über die Verwendung der Gelder wurde ein gemeinsamer Ausschuss gebildet unter der Führung des Vorstandsvorsitzenden der Frankfurt Chess Tigers e.V., Hans-Walter Schmitt. Dem Gremium gehören überdies der Vorsitzende der Dresdner Schachfreunde von 1868, Dr. Dirk Jordan, der Präsident des Schachclubs Frankfurt-West, Claus Henrici, der Vorsitzende der Schachfreunde Deizisau, Sven Noppes, Schachfreund Steffen Drechsel vom TSV Elektronik Gornsdorf und der Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel an. Abzugsfähige Spendenquittungen können ausgestellt werden. Spontan konnten die ersten Spenden von den Frankfurt
Chess Tigers e.V., Hilton Mainz und den SF Deizisau in Höhe
von 500 €, Schachfreund Steffen Drexel (50 €) und der Stadt
Mainz (Höhe steht noch nicht fest) eingesammelt werden. |
Hans-Walter Schmitt |

Die Hochwasserkatastrophe im Elbegebiet: Bild im Spiegel
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Dr. Dirk Jordan
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Wir drei Dresdner (Elisabeth Pähtz, Miroslav
Shvarts, Dr. Dirk Jordan) haben die ersten Tage des Jahrtausendhochwasser
noch in Dresden erlebt. Unter schon sehr schwierigen Umständen
schlugen wir uns am letzten Dienstag nach Mainz durch. Elisabeth
ist im Dunkeln teilweise hüfthoch durch das Wasser bis zum noch
einzigen offenen Bahnhof gewatet. Mit dem Auto mußten wir überflutete
Straßen benutzen. Seitdem wir hier in Mainz sind, verfolgen
wir die immer schlimmer werdenden Meldungen aus dem Katastrophengebiet
insbesondere natürlich aus Dresden. Viele Dresdner Schachspieler
sind schwer betroffen. Im Telefonat mit unserem Schachfreund
Falk Sempert schilderte er uns, dass das Wasser an der Tür des
Schachkabinetts am Montag Türhoch stand und die Glasauschnitte
der Tür schließlich barsten und sich eine Flutwelle in das Zimmer
ergoß. Er konnte gerade noch einen Computer über dem Kopf tragend
durch die Fluten retten. Wenige Zeit später stand das Wasser
bis unter die Decke. Alles Material ist verloren. Den Spendenaufruf
der Mainzer Organisatoren bezeichnete er als eine großartige
Initiative.
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